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Management I Beruflich & Privat

Ich liege im Bett, ein Blick auf die Uhr verrät mir: Es ist kurz nach eins, mitten in der Nacht. Meine Gedanken kreisen, motivieren mich dazu aufzustehen. Ich setze mich an meinen Schreibtisch und notiere mir im schwachem Licht der Tischlampe einige Notizen. Ein paar Stunden danach, setze ich mich mit einer Schüssel Müsli an meinen Computer und tippe los….es entsteht dieser Blogeintrag.

Ich möchte ein wenig zum Thema Management loswerden, sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Oder hängt sogar beides miteinander zusammen?

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So ziemlich jeder kennt es: Der triste Alltag, aufstehen, arbeiten, schlafen? Das Gefühl zu haben, dass jeder Tag wie der vorherige war und man keine Zeit zu haben scheint entsteht sehr schnell, ich bin mir sicher fast jeder kennt es.  Du warst arbeiten, der Gedanke an der Haushaltsarbeit, die Zuhause auf dich wartet beschert dir auch keine Feierabendlaune, du fühlst dich total enkräftet und kommst Abends noch so gerade bis ins Bett. Du kommst dir insgeheim sogar etwas machtlos vor und gibst dich geschlagen. In der Hoffnung, das der nächste Tag doch besser werden wird.

Fangen wir doch mal ganz vorne beim Privaten an. Vor lauter Müdigkeit stellst du dir deinen Wecker sehr knapp bemessen für den nächsten Morgen. Nehmen wir mal folgendes Beispiel: Du musst um 7:30 Uhr auf der Arbeit sein, deinen Wecker stellst du dir eine dreiviertel Stunde vorher. Deine Fahrt dauert etwa 15 Minuten, bedeutet dir bleiben also maximal 30 Minuten für alles. Aufstehen, duschen, stylen, Zähne putzen, frühstücken etc. Das kann ganz schön knapp werden, artet schnell mal in Hektik aus und endet darin, dass man das Frühstück dann auch mal unter den Tisch fallen lässt. Mit Streichhölzern unter den Augen und schon gereizter Laune kommst du gerade rechtzeitig bei deiner Arbeit an.

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Aber wozu der ganze Stress? Wäre es nicht viel leichter, einfach nochmal 30 Minuten früher aufszustehen? Klar, du hast weniger Schlaf…aber auch weniger Stress und Hektik am morgen. Es ist so unfassbar wichtig morgens zu frühstücke, es heißt nicht umsonst: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag! Du wirst den Unterschied nicht sofort merken, nur weil du das einmal probierst. Es würde dir die erste Woche nämlich sehr schwer fallen früh aufzustehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, nach kurzer Zeit macht es dir gar nicht mehr so viel aus, zeitgleich hast du dann schon mal 30 Minuten zu deinem Alltag dazu gewonnen. Du kannst dich in aller Seelenruhe fertig machen, in Ruhe frühstücken und dabei schon mal deinen Tagesablauf durchgehen.

Keiner kann hell sehen, jederzeit kann dir irgendetwas deinen Ablauf durcheinander würfeln. Aber wenn du strukturiert deinen Tag durchlebst, wird einiges leichter sein. Du musst Zeiten einschätzen können, dir Gedanken darüber machen, was du machen willst und auch was du machen musst.

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Müssen und wollen sind zwei vollkommen unterschiedliche Sachen. Du willst noch lange nicht das tun, was du tun musst. Die Frage ist wie schwer das ins Gewicht fällt. Was passiert wenn du das was du tun musst, auf morgen vertagst?

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen

Das kann man mal machen, führt aber in der Regel nur zu einem: Stress! Drei Tage schiebst du schon alles vor dir her, Sachen die unabdingbar sind, an denen kein Weg vorbeiführt. das ist wie mit dem aufstehen, es wird irgenwann zeitlich einfach zu knapp. Darum musst du deine Aufgaben klar verteilen, die Mitte der Waage treffen. Versuche auch deinen Alltag von der Routine wegzubekommen und mehr Abwechslung zwischen den einzelnen Tagen zu schaffen. Das hebt die einzelnen Tage untereinander ab. Wichtig ist nur sich selbst zu motivieren, Selbstdisziplin zu zeigen um den roten Faden nicht zu verlieren.

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Während deiner Arbeitszeit solltest du dafür sorgen, das es dir gut geht und du Luft zum atmen hast. Kleine Pausen können da helfen und sind wichtig um langfristig produktiv bleiben zu können. Ein Gespräch mit deinem Kollegen, könnte je nach Beruf zum Beispiel auch dabei helfen sich zu inspirieren und dadurch neues Potential für neue Ideen zu generieren.

Vergleiche das mal mit einer langen Autofahrt, du fährst seit Stunden mit dem Auto, die Tankanzeige verrät dir nichts gutes. Was machst du dann? Weiterfahren und irgendwann laufen? Natürlich nicht, du fährst zur nächsten Tankstelle um aufzutanken. Und so verhält es sich im Berufsleben nicht anders, irgendwann sind die Reserven einfach aufgebraucht, dann ist es wichtig sich davon zu erholen. Das können regelmäßige Verschnaufspausen sein, aber auch mal eine Woche Urlaub. Ich weiß, als Angestellter hat man nicht oft die Möglichkeit sich mal eine Pause zu gönnen, also muss man sich anders seine Ruhe verdienen.

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Und auch das ist ganz einfach: Feierabend bedeutet Feierabend. Nicht selten entwickeln Leute Freundschaften zu Ihren Kollegen oder haben einfach nur ein gutes Verhältnis zueinander. Sowas ist grundsätzlich nicht verkehrt, aber auch nicht immer optimal. Es ist wichtig, mit einläuten des Feierabends das Thema Arbeit abschließen zu können. Ich kenne so einige Leute, die sich sehr gut mit Ihren Kollegen verstehen. Das ganze so weit, das sogar die Handynummer ausgetauscht werden. Völlig im Trend scheinen aktuell WhatsApp Gruppen zu sein….eine ganz witzige Idee, wenn diese Gruppe nicht zum Zwang wird. Aber sowas scheint sich schnell negativ zu entwickeln. Da wird kritisiert, diskutiert oder einfach mal gefragt wie der Tag war. Aber Leute, wenn Ihr euch beruflich was zu sagen habt, macht es während der Arbeit. Man muss abschalten können, ihr werdet dafür erstens nicht bezahlt und zweitens muss es auch mal gut sein was arbeiten angeht. Solche Gruppen sind privat gut, aber berufliche Themen gehören da nicht rein. Schnell entsteht nämlich das Gefühl ständig erreichbar sein zu müssen und abschalten kann man so auch nie. Ich würde solche Gruppen verlassen oder aber stumm schalten. Feierabend ist eben Feierabend.

tag saschastracks zentriert

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